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2016 CEV European League

Klasseleistung über zwei Sätze wird nicht belohnt: Luxemburg setzt Österreich zu, der Favorit wackelt, fällt aber nicht.

Foto: CEV

 

Das top eingestellte FLVB Team zeigte von Beginn an eine sehr gute Leistung gegen das Team aus Österreich, die unbedingt punkten mussten, um den Einzug in das Final 4 in zwei Wochen zu erreichen.
In den ersten beiden Sätzen erreichte das FLVB in allen Bereichen top Werte. Die Zwischenstände im ersten Satz (3-8, 15-16, 19-21) zeigen deutlich, wie nah die FLVB Auswahl dem Niveau Österreichs war. Einziger Unterschied in Satz eins war der Topprofi Thomas Zass, der wie schon an anderen Tagen, besonders in der Satzendphase mit seinen Aufschlägen den Unterschied machte. Im ersten Satz konnte man, wie auch schon am Vortag, diesen Aufschlagsalven nicht standhalten. Der Satz endete mit 21-25.
Wer dachte, daß die Lions sich nun abschießen lassen, der wurde überrascht. Österreichs Stammsechs (auf dem Feld standen ausschließlich die Topprofis) wurde phasenweise von den Letz Volley Lions dominiert. Über 8-7 erspielte man sich ein vier Punkte Polster zum 16-12. In dieser Phase durfte man an einem Teilerfolg schnuppern. Die Aufschläge Österreichs konnten nun entschärft werden und das Kontingent der Auszeiten auf Team Austria Seite wurde ebenfalls komplett ausgeschöpft. Ein Zwischenspurt Österreichs und zwei Angriffsfehler Luxemburgs sorgten dafür, dass der Favorit wieder ran kam. Immer wieder zogen die Lions wieder nach. Zwei Satzbälle konnten abgewehrt werden. Beim dritten war es dann Anton Menner, der ein Ass ins Eck macht und den Satzgewinn zu Nichte machte.
Im dritten Satz war dann Anfangs die Enttäuschung zu spüren. Doch auch hier konnte das Team nach 4-8 Rückstand mit viel Einsatz den Ausgleich schaffen. Wieder konnte man bis 15-16 absolut das Niveau halten. Am Ende fehlte dann die Power, um in diesem Satz nocheinmal volles Niveau zu erreichen. Der dritte Satz endet mit 25-18 für Österreich, denen erstmals die Qualifikation zum Final 4 gelingt.
Burkhard Disch: „ Mit der Leistung unseres Teams kann man am heutigen Tag über die zwei ersten Sätze total zufrieden sein. War haben einen Final 4 Teilnehmer zwei Sätze lang mehr geärgert, als es ihnen Recht war. Leider wurde das Team heute nicht für den leidenschaftlichen Einsatz belohnt. Ich bin megastolz auf das Erreichte. Die Ergebnisse auf dem Papier spiegeln nicht wieder, welch großartigen Sport wir hier gezeigt haben
Wir müssen uns bei allen bedanken. An erster Stelle bei den Spielern für ihren tollen Einsatz den sie leisten, um ihr Land auf diesem Niveau mehr als würdig zu repräsentieren. Zweitens gilt das Kompliment allen, die mithelfen, Staff und CA machen wirklich eine Toparbeit , dass dieses Team als überhaupt erstes SCD Land an solch einem Wettbewerb teilnimmt. Der Dank gilt auch den Partnern der Spielern auf beruflicher und privater Ebene, die den Freiraum für unseren Sport schaffen. Fazit aus dieser Kampagne ist, dass wir mit diesem Team den Respekt der Gegner auf Mitteleuropäischen Niveau hart erarbeitet haben. Wir müssen aber auch respektieren, dass die anderen Länder einfach professionellere Strukturen für die Spieler schaffen und ihnen ermöglichen, ohne finanzielle Einbußen und soziale Absicherung ihre professionelle Karriere voranzubringen. Hier herrscht in Luxemburg noch viel Spiel nach oben, nicht nur im Volleyball auch in anderen Kollektivsportarten, die bei weitem nicht die Anerkennung bekommen, die sie verdienen.“
 

 

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