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LetzBeach

Beachers on tour

Von Norma Zambon

Duisburg Herren B-Turnier, 24.6.2018

Gleich 3 luxemburgische Teams gingen unter den Augen von Nationaltrainer Andrey Gorbachev in der sehr gut unterhaltenen und vor allem sehr grossen Rumelner Beach Arena in Duisburg an den Start: Matthias Cloot/Petko Tunchev (Seed 3), Felix Fellinger/Chris Zender (Seed 6)und Tom Meres/Maciek Complak (Seed 14).

Dank dieser Setzliste, kam es somit gleich in der ersten Runde zum Schlagabtausch zwischen Cloot/Tunchev und Meres/Complak. Nachdem Tom und Maciek ein gutes B Turnier am Vortag in Düsseldorf abgeliefert hatten (7. Platz unter 21 teilnehmenden Teams), waren beide sofort im Spiel und konnten sich sofort mit einem 4 Punkte Abstand von ihren Trainingsgefährten absetzen. Doch Matthias und Petko spielten sich routiniert heran und dank ihrer grossen Erfahrung gewannen sie das Spiel am Ende souverän mit 2-0.

Das erste Spiel von Fellinger/Zender gegen den Seed 11 war von zu vielen Eigenfehlern sowohl beim Aufschlag als auch beim Spielaufbau geprägt und somit verloren sie ihr erstes Spiel deutlich mit 2-0.

Um die interne luxemburgische Meisterschaft weiterzuführen, kam es in der Loser Runde zum Duell Meres/Complak gegen Fellinger/Zender. Nach eher schwächerem 1. Spiel, besannen sich Felix und Chris ihrer Stärken und spielten befreit auf. Tom und Maciek merkte man die vielen gespielten Sätze vom Vortag an. Sie fanden nie richtig zu ihrem Spiel, zu gut schlugen die Gegner auf und zu gut platzierten sie ihre Bälle. Am Ende ging dem JPEE 4. von 2017, Tom mit neuem Partner Maciek an seiner Seite, die Luft aus und sie mussten sich 2-0 geschlagen geben und sich mit einem 13. Rang aus dem Turnier verabschieden.

In der nächsten Loser Runde trafen Fellinger/Zender auf ein gleichwertiges Duo. So ist es auch nicht verwunderlich dass das Spiel über die volle Distanz ging. Am Ende des ersten Satzes schlichen sich ein paar Konzentrationsfehler ein die dazu führten, dass der Satz knapp verloren ging. Im 2. Satz war es stets ein Kopf an Kopf Rennen und ein paar sehr gute Aufschläge sowie harte Angriffe verhalfen dem Duo Fellinger/Zender zum Satzausgleich. Wer jetzt dachte, dass der Knoten geplatzt sei und unsere Jungs das Spiel nach Hause schaukeln würde, sollte eines Besseren belehrt werden. Beim Stande von 10:10 nutzte der Gegner die Windverhältnisse voll aus und zauberte 3 direkte Servicepunkte aus dem Nichts heraus. Unser Duo kämpfte sich nochmals heran, musste sich am Ende jedoch mit 15-12 geschlagen geben und beendet das Turnier mit einem 9. Platz. Hier war definitiv mehr drin aber leider sollte es nicht sein.

Alle Hoffnungen ruhten nun auf Matthias und Petko. In der 2. Winner Runde liessen sie absolut nichts gegen den Seed 6 anbrennen, liessen ihren Gegner nicht den Hauch einer Chance, und gewannen das Spiel souverän mit 2-0.

Und schon hiess es wieder Viertelfinale und das gegen das Team mit dem Seed 2. Hier liefen beide zur Bestform in diesem Turnier auf. Im ersten Satz konnten beide den Druck von Anfang bis Ende auf den Gegner mit guten Aufschlägen Aufrecht erhalten. Im 2. Satz gesellten sich eine saubere Blockarbeit von Petko sowie eine gute Feldverteidigung von Matthias hinzu. Der Gegner konnte sich nie befreien, konnte nur reagieren anstatt zu agieren. Sie waren regelrecht chancenlos und somit ging auch dieses Spiel mit 2-0 an Cloot/Tunchev.

 Beide bestritten somit bereits zum 7. Mal (von 9 gemeinsam gespielten Turnieren!) ein Halbfinale. Chapeau! Da das Team Henke/Slancanin, Seed 1, sich im 2. Spiel von 2 jungen talentierten Spielern überraschen liess, mussten sie sich wahrlich durch die Loser Runde kämpfen und trafen somit im ½ Finale gegen Matthias und Petko an. Obwohl sie im Laufe des Turniers viel härtere Spiele zu bestreiten hatten, traten sie erfrischt auf und liessen sich Null beindrucken. Sie spulten ihr Pensum herab, zwängten unserem Duo ihr Spiel auf und hatten auf alles eine Antwort. Unsere Jungs waren in allen Belangen unterlegen und wirkten zeitweise auch irgendwie energielos. Kein Druck mehr beim Aufschlag, viele einfache Aufschlagfehler, Petko stets ein bisschen zu spät im Block und Matthias nicht mehr präzise genug in der Annahme respektive zu unpräzise bei seinen Shots und ehe die Zuschauer sich versahen, war der Traum von einem 2. Finale dahin. Eine klare 0-2 Niederlage stand zu Buche.

Somit blieb nur das „kleine Finale“ um Platz 3, was aber nicht mehr ausgespielt wurde, da die Gegner aufgaben. Alles in allem können Matthias und Petko zufrieden nach Hause fahren. Vieles hat geklappt und beide harmonieren perfekt zusammen.

Trainer Gorbachev bekam eine Übersicht seiner Teams und weiss somit an welchen Schrauben in den verbleibenden Wochen zu drehen ist, damit das Spiel aller Teams noch besser wird.

 

Am Samstag trat Laura Ruellan mit Altmeisterin Norma Zambon (welche ihre aktuelle Partnerin Malgorzata Plusa ersetzte), beim B-Turnier in Düsseldorf an. Ohne grosse Erwartungen, aber mit viel Spass und Leidenschaft am Spiel, erkämpften sich beide einen 7. Platz.

 

 

 

 

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