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Fédération Luxembourgeoise de Volleyball

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Fédération Luxembourgeoise de Volleyball

LetzBeach

Beachers on tour

Von Matthias Cloot & Petko Tunchev

A-Turnier Haltern am See – 26.5.2018

Dieses Wochenende sind wir nach Haltern am See gefahren (scheinbar scheint unsere Liebe zum Beachvolley keine wirklichen Entfernungen zu kennen) um uns endlich mal an ein A-Turnier zu wagen.

Vor Ort angekommen, konnten wir erstmal die schöne Anlage bewundern: 12 Felder direkt an einem sehr schönen Badesee.

Wir hatten sehr schnell unsere Bekannten gefunden und schon den ersten Smalltalk hinter uns gebracht um dann zu erfahren, dass unser erstes Spiel gegen 2 der Trainer aus dem Beachvolleyball.de Trainingslager in der Türkei waren (mit denen wir uns sehr gut verstehen).

Nach 20 Minuten Trash-Talk während dem Aufwärmen ging es dann endlich los, nach etwa 25 Minuten war das Spiel aber auch schon wieder vorbei.

Resultat: ein für unsere Gegner schmerzhaftes 2-0 weil sie sich das so ganz sicher nicht erwartet hatten.

Da wir keine DVV Punkte hatten, mussten wir sofort nach unserem Spiel wieder ran, diesmal gegen das laut Seed beste anwesende Team.

Gleichzeitig mit dem Einspielen begann dann auch das Wetter ein wenig umzuschlagen und es wurde sehr böig.

Bei diesem Team handelt es sich um ein sehr gut eingespieltes Team, welches wir zuvor noch nie gesehen hatten. Wir hatten uns Infos bei unseren Freunden eingeholt aber alle kamen zu dem gleichen Entschluss: wir sollten einfach einen halben Satz lang probieren und schauen welcher Spieler die schlechtere Tagesform hat und dann unsere Taktik darauf aufbauen.

Der erste Satz endete mit einem 15-17 für den Gegner, Matthias war sichtlich unzufrieden mit dem Schiedsrichter und den nicht-abgepfiffenen Pässen (bei B-Turnieren ist man da sehr flexibel, aber bei A-Turnieren hatten wir doch etwas anderes erwartet).

Im zweiten Satz hatten wir ein wenig Pech mit dem Wind und unsere Konstanz ließ nach, weswegen wir mit 15-12 verloren.

Klingt nicht gut, kann man gegen solch eine Mannschaft aber verkraften denn selbst nach 2 gespielten Sätzen wussten wir immer noch nicht, welcher der beiden Spieler der Schwachpunkt der Mannschaft war.

Also hieß es “ab in den Loserpool”, wo unsere Gegner (wiedermal) die Brüder Fincke waren.

Dies ist ein Team gegen das wir mittlerweile schon 3x gespielt hatten und das wir also ziemlich gut kannten.

Jedoch fehlte bei uns von Anfang an irgendwie das Feeling und wir fanden nicht recht ins Spiel, konnten den Wind nicht für unser Spiel ausnutzen und es fielen Bälle unnütz in dummen Situationen.

Resultat: eine knappe aber verdiente 0-2 Niederlage.

Am Ende sind wir so also auf dem 17. Platz gestrandet. Klingt enttäuschend, aber für uns war das Ergebnis so ziemlich wichtig. Wir haben genau gesehen wo unsere Baustellen sind und wir müssen vor allem lernen, uns den Wind etwas besser zu Nutze zu machen.

Unsere Mentalität ist auf jeden Fall endlich am Beach angekommen: wir spielen als Team sehr gut zusammen und keiner regt sich richtig über den anderen auf, falls mal einer eine schlechtere Phase hat. Go with the flow!

Wir verabschieden uns jetzt erstmal in einen 2-Wöchigen Turnier Urlaub in dem wir an Details schleifen werden und uns körperlich mal gut erholen werden.

 

 

Von Tom Meres & Maciek Complak

B-Turnier Köln Bocklemünd - 27.05.2018

 

Nach langer Wartezeit, bedingt durch eine Verletzung von Maciek, konnten wir letztes Wochenende endlich mit der Punktejagd für die JPEE 2019 beginnen.

An zweitletzter Stelle gesetzt fanden wir nach kleineren Startschwierigkeiten relativ schnell ins Turnier und konnten das erste Spiel gegen Seed 6 sofort mit 2-0 gewinnen.

Im Anschluss daran mussten wir in unserem zweiten Spiel gegen die an drei gesetzten Hubert-Tauscher leider unsere erste Niederlage (1-2) einkassieren.

So galt es sich dann durch die Loserpool weiter nach oben zu kämpfen was uns auch gelang indem wir unser drittes Spiel gegen den Seed 5 und das vierte Spiel gegen Seed 4 mit jeweils 2-0 für uns entscheiden konnten.

Bei immer besserem Zusammenspiel kam es dann in Spiel fünf zu unserem Höhepunkt was dieses Turnier anbelangt. Hier traten wir gegen die an eins gesetzten Gebrüder Finke an und mussten trotz gutem Auftreten unsererseits das sehr spannende Spiel leider mit einer 1-2 Niederlage abgeben.

Ein wenig enttäuscht über die knappe Niederlage gegen Seed 1 aber dennoch sehr zufrieden mit unserem ersten Turnier fuhren wir mit einem fünften Platz und den ersten Punkten im Gepäck wieder nach Hause.

Weiter mit der Punktejagd geht es am nächsten Wochenende in Limbach.

 

 

Von Dajana Völz und Rebekka Klerf

Erste Erfahrung bei belgischem Turnier in Mol Zilvermeer mit Platz 3 belohnt.

 

In einer wunderschönen Strandanlage starteten wir in unser erstes Turnier in Belgien. Gegen das sehr junge Team "Frut" gewannen wir sehr deutlich mit 21:9 und 21:8. Nachdem wir auch gegen das Team "Latina" mit 21:10 und 21:15 gewonnen hatten, fiel dem Organisator auf, dass die Gruppen-einteilung falsch vorgenommen wurde. Folglich sollte uns das zweite Spiel aberkannt werden, da das Team Latina in den anderen Pool wechselte.

Das dritte resp. offizielle 2 Spiel war gegen Laura Ruellan und Goscha Plusa. Da wir nun ein zusätzliches Spiel bei 30 Grad absolvieren sollten und wir sicher in der Hauptrunde waren (bei diesem Turnier wurde kein Double-out gespielt), wollten wir uns in diesem Spiel gegen unseren stärksten Gruppengegner besonders auf unseren Side-Out konzentrieren, den Aufschlag druckvoll spielen und in der Abwehr möglichst wenig Körner verlieren. Ruellan/Plusa servierten sehr gut, sodass wir im ersten Satz einem 5 Punkte Rückstand hinterherliefen. Im 2. Satz wollten wir zumindest die Eigenfehlerquote abstellen, was uns aber wiederum nicht gelang und demnach gewann das zweite Team aus Luxemburg mit 2:0.

Also musste das letzte Gruppenspiel über den Verlauf im Baum entscheiden. Um 15:30 begannen wir das letzte Gruppenspiel. Danach sollte noch der 8er Baum folgen (!).

Wir hatten die "Goldies" vorher schon in 2 Spielen beobachtet. Dies kam uns nun zugute. Die von uns aus gesehen auf der linken Seite agierende Spielerin war deutlich unsicherer in ihren Aktionen, sodass wir nach einem Herantasten im ersten Satz (21:20 ohne zwei Punkte Abstand gewertet), einen sicheren zweiten Satz zu Ende spielten (21:8).

Dann ging es für uns um 17:45 in das erste Viertelfinalspiel - jetzt nur noch aus einem Satz bis 21 ohne 2 Punkt Abstand bestehend. Das Team "Zebras" fand im Sideout immer eine gute Lösung. Wir testeten beide mit Block und ohne an, bevor wir uns für die "Linke" entschieden und ihr ein ums andere Mal den harten Angriff rausnahmen. Damit fanden wir unsere Sicherheit im Aufschlag. Den bei 14:10 erkämpften Vorsprung gaben wir nicht mehr ab - Halbfinale.

Dort trafen wir auf ein ganz ähnliches Spielerpaar allerding mit mehr Sicherheit im Zuspiel. Wir schlugen nicht mehr konsequent genug auf und ließen uns ein ums andere Mal unnötig in die Defensive drängen. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten führten wir abermals 14:11. Der Gegner schlug nun sehr schnell auf, und wir waren zu grün hinter den Ohren, um dies zu verzögern. So verloren wir 2-3 wichtige Punkte. Ein Annahmefehler und ein Zuspielfehler taten das Übrige und sie waren wieder dran. Wir gingen immer im Sideout vor und konnten nun auch Abwehraktionen starten. Waren aber nicht konsequent genug, um den Abwehrball zu punkten. Ihr Sideout blieb stabil. Sodass sie mit einem Satz 21:20(!) in das Finale einzogen. Unserem 2. luxemburgischen Team Ruelland/Plusa ging es im Halbfinale leider nicht besser. Beide Teams beendeten das Turnier auf Platz 3.

Leider wurde auf Grund der Planung am Morgen die Finalrunde kurzfristig auf einen Satz bis maximal 21 gekürzt. Für diesen einen Satz waren wir einfach im Halbfinale nicht konzentriert genug um das Spiel von Anfang bis Ende auf unsere Seite zu bringen. Zu viele einfache Punkte des Gegners aus dem Side-Out haben wir zugelassen. Daran müssen wir arbeiten.

Wir sind nicht zufrieden mit dem knappen Ausscheiden im Halbfinale, aber im Endeffekt ist ein 3. Platz bei unserem ersten Turnier dieses Jahr mit 30 Grad im Schatten und 10 Sätzen bis 21 trotzdem viel Wert. Belgien wir kommen wieder.

 

 

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